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Bestattung und Totengedenken

Was zu tun ist, Schritt für Schritt

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“

Johannes 11,25

Wir trauern mit Ihnen. Im Folgenden finden Sie kurz, was in Deutschland und in der Kirche zu tun ist. Der Pfarrer hilft Ihnen bei jedem Schritt.

Ikone der Auferstehung des Herrn
Ikone der Auferstehung des HerrnKirillo-⁠Beloserski-⁠Kloster, um 1497

Die Schritte

  1. Den Pfarrer benachrichtigen

    Schreiben Sie ihm oder rufen Sie ihn so bald wie möglich an. Gemeinsam legen Sie die Gottesdienste fest.

    Dem Pfarrer schreiben
  2. Die Formalitäten in Deutschland

    Der Arzt stellt den Totenschein aus. Das Bestattungsunternehmen meldet den Sterbefall beim Standesamt und hilft Ihnen mit den übrigen Unterlagen.

    Der Sterbefall muss spätestens am dritten Werktag nach dem Tod beim Standesamt angezeigt werden.

  3. Wenn die Beerdigung in Rumänien ist

    Das Bestattungsunternehmen beantragt auch den Leichenpass für die Überführung.

  4. Die Gottesdienste

    Zuerst ein kurzes Gebet für den Verstorbenen (Panichida), zu Hause oder vor der Beerdigung. Die Beerdigung findet in der Regel am dritten Tag statt.

    Die Orthodoxe Kirche lehnt die Feuerbestattung ab.

  5. Das Totengedenken

    Wir gedenken der Verstorbenen am 3., 9. und 40. Tag, nach 3, 6 und 9 Monaten, nach einem Jahr und dann jedes Jahr bis zum siebten Jahr. Das Totengedenken kann auch sonntags nach der Göttlichen Liturgie stattfinden.

Was Sie zum Totengedenken mitbringen

  • Coliva (die Weizenspeise für die Verstorbenen)
  • Wein
  • Kerzen
  • Öl
  • Den Gedenkzettel mit den Namen der Verstorbenen

Wann kein Totengedenken stattfindet

  • In der Lichten Woche (nach Ostern)
  • Zwischen Weihnachten und Theophanie
  • An großen Festen
  • An den Werktagen der Großen Fastenzeit

Für ein bestimmtes Datum fragen Sie bitte den Pfarrer.

Brauchen Sie Hilfe?

Rufen Sie den Pfarrer an oder schreiben Sie ihm, jederzeit.